Ernährung, Training, Fitness und meine Transformation
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Mein Transformation Teil 2! Die Odyssee…

Warum und wie wurde ich fett?

Die Hantelbank

TransformationbodyMein Bruder kaufte, als er in der 12. oder 13. Klasse war, eine Hantelbank. Diese Hantelbank interessierte mich am Anfang nicht die Bohne. Warum mein Bruder die Hantelbank kaufte wird er im nächsten Abschnitt selbst erklären :D. Ich spielte also fleißig weiterhin Fifa und zerstörte meine Gegner wie am Fließband. Doch irgendwann blickte ich in den Spiegel und es entstand der Wunsch etwas zu ändern. Die Fettpölsterchen wurden immer unerträglicher. Außerdem gefiel mir ein Mädchen ganz gut ;). Ich dachte wie die meisten Jugendlichen ein muskulöser bzw. sportlicher Körper kommt sofort super bei den Mädels an. Trotzdem war die Hantelbank noch kein Thema, ich wollte schließlich nur steinharte Bauchmukis und dachte, dass Joggen und Bauchmuskeltraining dafür ausreichen. Also ging ich jeden Tag (wirklich jeden Tag :D) Joggen und bearbeitete meinen Bauch auf einem Heimtrainer, welcher meiner Mutter gehörte. Ein paar Kilos schmolzen, doch die großen Erfolge blieben aus. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nichts an meiner Ernährung geändert. Toast mit Salami und Käse gehörten weiterhin zu meiner täglichen Routine.


 

Die legendäre Legende der eisernen Hantelbank

(Geschrieben von meinem Bruder Meikel Grote)

Brueder„Nun fragt ihr euch, wie es dazu kam? Ich werde euch die Geschichte von einem jungem Mann und seinem Traum vom Sieg und Ruhm erzählen!!! “
(Stellt euch eine sympathische Erzähler Stimme vor und lasst im Hintergrund epische Musik laufen.)
Es war einmal eine Abi-Klasse in Harmonie und Frieden. Doch dieser Frieden wurde zerstört… von der 7ten Stunde! Diese wurde von den tyrannischen Lehrern zur Freistunde erklärt. (Wie konnten sie nur!) Wie es nun nicht anders in der Natur des Mannes zu erwarten ist, schärft er in solchen Ruhephase seine Sinne zur Jagd, sucht neue Herausforderungen und/oder stürzt Millionen Perser von der Klippe! …Da keine Perser kamen und jagen durch den nahe gelegenen Plus Supermarkt überflüssig war, entschieden wir uns für das Zweite. In Form des ARMWRESTLING´s (Arm Drücken). Und so Kämpften die prächtigsten aller (der Klasse) Männer brutal und ohne Gnade. Fleisch und Knochen knirschten (Streng genommen knirschten die Tische) und Tränen der Verlierer schmückten den Turniertisch (Tisch)! Zum Schluss war der klügste, schönste und vor allem prächtigste Mann „Arm Zug“( XD ). Souverän und Entschlossen wirkte dieses Alpha Männchen! Er saß sich hin, bereit jeden Kontrahenten ehrenhaft niederzustrecken. Sein Leonidas Bart strahlte eine sanfte, aber männliche, Wärme aus. Und so ……….. verlor er das erste Match…..und das zweite….und das dritte. „Betrug!“ „Sie haben alle heimlich trainiert!“ „Wie anders hätten sie mich schlagen können?“ schrie (sagte) er. Und so endete der Schultag… die Schmerzen im Arm waren nichts im Vergleich zu dem zerschmetterten Stolz! Aber er kam auf eine Idee „Ich werde meine Oberarme trainieren! Jeden Tag bis ich gewinne!“ Und so rief er nach seiner Mutter, wo sie die Kataloge der Versandhäuser liegen hat. Seine Suche nach einem passenden Gerät war kurz. „Eine Hantelbank soll es sein!“ rief er. „Mamma bestell dir mir, ich gib dir das Geld später.“ sagte er respektvoll zu seiner ehrwürdigen Mutter. Und so wurde die eiserne Hantelbank gekauft.
3 Jahre sollten es sein, bis der letzte Schuft geschlagen wurde, die letzte Hantel gestemmt. Die Jahre vergingen und die Staubschicht wuchs…………und dann kam mein kleiner Bruder.


 

Der Cardiokönig und die erste Diät

Da ich trotz täglicher Ausdauereinheiten und Bauchmuskelpenetration weiterhin wenige Erfolge erzielte, entschied ich mich dazu etwas an der Ernährung zu ändern. Wie ihr euch denken könnt, hatte ich überhaupt keine Ahnung von der Thematik und wählte eine sehr radikale und spezielle Form der Diät. Nennen wir meine ersten Versuche: ,,Steven Grote´s Haferflocken Diät“ :D. Der Name war Programm und ich aß täglich nur noch Haferflocken mit Milch. Es waren ungefähr 2-3 Schüsseln am Tag (1200 kcal wenn’s hoch kommt und definitiv nicht empfehlenswert ;)). Meine Laune war durch diese radikale Form der Diät absolut unterirdisch und das spürten auch alle um mich herum (sorry dafür). Innerhalb von 6 Wochen habe ich somit 10 kg abgenommen. Ich kann euch eins sagen, die Babymukis die sich vorher irgendwo versteckt hatten, waren nach der Diät sicherlich nicht mehr sichtbar. Der Bauch wurde zwar kleiner, aber es war immer noch genügend Fett vorhanden. Mir wurde klar, dass ich so nicht ans Ziel komme. Nun entschied ich mich dazu das Internet zu durchforsten und nach einer Lösung zu suchen.


 

Zarte Pumperei

RühlDa ich im Internet immer wieder gelesen habe, wie essentiell Kraftsport für einen athletischen Körper ist, habe ich mich dazu entschieden meine erste Trainingseinheit mit meinem Bruder zu absolvieren. Ob man das wirklich Trainingseinheit nennen konnte, da bin ich mir bis heute nicht sicher :D. Ich habe lediglich mit einer 10 kg Stange Bankdrücken gemacht und ein paar Bizepscurls. Nach diesem knallharten Workout (es waren immerhin 10-15 min) war ich stehend K.o. Ich erinnere mich noch heute an den nächsten Tag. Der Muskelkater in der Brust war so unglaublich stark, dass ich dachte ich überlebe den Tag nicht (vielleicht leicht übertrieben, aber irgendwie so war’s :)). Trotzdem war der Ehrgeiz in mir geweckt und ich trainierte gelegentlich mit meinem Bruder. Damals war die Hantelbank noch oben im Badezimmer. Wir haben drei Etagen und ich hatte ein Zimmer auf dem Dachboden neben meinem Bruder (mittlerweile habe ich die Wohnung in der ersten Etage für mich allein). Später verlagerte sich die Hantelbank in den Keller. Das Training wurde langsam intensiver.

 


 

Pump die Hantelbank

Das Training wurde zwar intensiver, aber war weiterhin recht planlos. Ich trainierte jeden Tag im Keller nach der Schule und ging teilweise auch noch Joggen. Am liebsten würde ich zurück in die Vergangenheit reisen und diesen kleinen Rabauken dafür verprügeln :D. Trotz alledem feierte ich die ersten Erfolge und es wuchsen ein paar Muskeln. Dadurch dachte ich, dass ich alles richtig mache und änderte somit rein garnichts. Doch irgendwann blieben weitere Erfolge aus und ich fragte Dennis, ob er mir Eiweiß besorgen könnte. So bekam ich dann meinen ersten Pott Eiweiß, welcher irgendwo bei Ebay bestellt wurde. Das Zeug hatte echt scheiße geschmeckt :D. Trotzdem habe ich den Pott leer gemacht und mein Training ein wenig umgestellt. Ich trainierte nur noch alle zwei Tage und sorgte dafür möglichst alle Muskelgruppen zu belasten. Der Plan sah folgendermaßen aus: Bankdrücken, Lh Rudern, Schulterdrücken Kh, Bizepscurls, Kickbacks und Beinstrecker.


 

Die Zeit nach dem Abitur

SAM_0105In den letzten zwei Jahren meines Abiturs trainierte ich weiterhin, wie oben beschrieben. Früher dachte ich, dass man echt krass aussehen muss, um sich im Fitnessstudio nicht zu schämen. Heute weiß ich, dass es totaler Bullshit war so zu denken :D. Es ist wirklich egal. Jeder der sich ändern möchte sollte ein Fitnessstudio aufsuchen und dort trainieren. Nach meiner Abiturzeit wusste ich nichts mit mir anzufangen. Somit entschied ich mich dazu meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr zu absolvieren (kann ich nicht empfehlen, war echt bescheiden dort :D). In den ersten drei Monaten trainierte ich gar nicht. In den letzten drei Monaten meiner Grundwehrdienstzeit suchte ich 4x wöchentlich den Kraftraum auf und trainiert dort einen 4er Split Trainingsplan. Dort nahm ich dann langsam an Gewicht zu. Nach meiner Zeit in Munster wusste ich immer noch nicht was ich machen sollte. Ich meldete mich mit meinem Bruder bei McFit an und trainierte dort am Anfang regelmäßig mit ihm. Nach einigen Wochen hatte er den Spaß verloren und hörte auf. Mir wurde langsam klar, dass ich gerne im Fitnessbereich arbeiten wollte und bewarb mich somit bei McFit. Dort arbeitete ich einige Monate und fing nebenbei meine Trainerlizenz an.


 

Der falsche Weg

TransformationfitnessDamals war es noch recht populär ein ,,Massemonster“ zu sein. So setzte auch ich mir das Ziel 100 kg auf der Waage zu erreichen. Am Anfang tat ich mich ordentlich schwer zuzunehmen, da ich 100% clean gegessen habe. Also schaufelte ich fröhlich vor mich hin und machte ein paar dirty gainz. Ich kam der 100 kg Marke also langsam immer näher. Meine damalige alles scheißegal Einstellung unterstützte meine Zunahme ebenfalls (ich war früher echt kein fröhlicher Mensch). Mit meiner beruflichen Stellung war ich ebenfalls nicht zufrieden. Also entschied ich mich dazu Fitnessökonomie zu studieren. Während ich mich beworben hatte, nahm ich langsam zu. Später wechselte ich meinen Arbeitsplatz und erreichte schließlich ein stolzes Kampfgewicht von 103 kg (komplett mit sauberen Kalorien und fast ohne cheats). Mir wurde auch niemals gesagt, wie dick ich wirklich aussah (man hätte mich ja warnen können :D). Außerdem wirkte ich im weiten Shirt auf Pump echt massiv. Im Sommer 2013 entschied ich mich dazu, Fotos von meiner Form zu machen. Im Spiegel sah das alles gar nicht so schlimm aus…..doch als ich mir die Fotos ansah, rutschte mir das Herz in die Hose……….

 

 

 

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  1. Boss

    edeeeeeeeeeeeeeeel weiter so

  2. Caleb

    Sehr geil 🙂 Hast also alles dem armpressing zu verdanken 😛 Macht echt spaß zu lesen Steven 🙂

  3. Lukas

    Echt eine geile Story warum du bzw dein Bruder (mehr oder weniger) angefangen haben zu pumpen.
    Musst dich wohl dick bei ihm bedanken, dass er dir Möglichkeit geben hat deine erste gehen versuche zumachen 😉

    Bin sehr gespannt was du in Teil 3 noch fürs Storys auspackst…

  4. *BananenKathi*

    Schön zu lesen…sehr männlich geschrieben…teilweise schwer zu verstehen als Frau aber machbar.. Lass dir liebe Grüße da =)

  5. Micha

    Krass gut! Bitte mehr davon. 😉

  6. laura m.

    du hast geile nippe *-*

  7. Ketomii

    Deine Seite ist top! 🙂 Endlich hab ich jetzt auch mal reingeschaut!

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